Team Foundation Server 2013 (TFS 2013)


 Fachbücher zum Thema Team Foundation Server 2013 (TFS 2013)

Team Foundation Server 2013 ist der Nachfolger von TFS 2012.

Geschichte

3.6.2013: Erste Vorstellung von Features auf TechEd 2013 in New Orleans
26.6.2013: Verfügbarkeit der Preview-Version im Rahmen der BUILD 2013-Konferenz
17.10.2013: Endgültige Version erschienen

Neue Features für Quellcodeverwaltung

  • Git-Quellcodeverwaltung in TFS 2013

Microsoft öffnet sich bei der Quellcodeverwaltung weiter in Richtung Git. Seit August 2012 gibt es „GIT-TF“ als Integration zwischen lokalen Git-Repositories und einer zentralen TFS-Versionsverwaltung. Visual Studio 2013 kann nun direkt mit Git-Repositories verbunden werden: In den Optionen der IDE findet man neben dem „Team Foundation Server“ Source Control Plug-In auch ein solches für „Git“. Der Entwickler kann mit lokalen und entfernten Git-Repositories (z.B. Github) arbeiten und Git-Funktionen wie Branching und Merging direkt aus dem Team Explorer heraus verwenden. Und TFS 2013 erlaubt, die Quellcodeverwaltung komplett in Git anstelle der bisherigen TFS-Datenbank zu führen. Viele, aber nicht alle ALM-Funktionen sind auch mit Git verfügbar. Verzichten muss der Entwickler zum Beispiel auf Gated Check-Ins, ein in TFS 2008 eingeführtes Feature, das Check-Ins ablehnt, die sich nicht korrekt auf dem Server übersetzen lassen.

Neue Features im Team Explorer

Der Team Explorer hat neben der Git-Integration weitere Neuerungen erfahren: Für jedes Projekt gibt es eine Startseite im Kachel-Stil mit Zugang zu den wichtigsten Gebieten. Viele (aber noch nicht alle) Ansichten des Team Explorers kann man nun in eigenständige Fenster ablösen. Microsoft reagierte damit auf den Wunsch vieler Benutzer, das Check-In-Fenster wieder eigenständig nutzen zu können, wie dies vor Visual Studio 2012 existierte.

Neue Features auf TFS-Website

  • Unter „Agile Portfolio Management“ versteht Microsoft die Hierarchisierung des agilen Backlogs. Einträge im Backlog können in anderen Einträgen aufgebrochen werden, um unterschiedliche Betrachtungslevel (Epics, Szenarien, Features, User Stories etc.) zu ermöglichen.
  • Der „Team Room“ ist ein neuer Chat-Bereich in der TFS-Website, in der neben Diskussionen der Teammitglieder auch Ereignisse wie Check-ins, Änderungen an Work-Items und der Status von serverseitigen Builds für alle Teammitglieder sichtbar sind.
  • Work Item Charts

Neue Features für Build

  • Vereinfachter Standard-Build-Prozess
  • TFS 2013 unterstützt PowerShell- und Windows Batch-Skripte vor und nach MSBuild-Prozessen; damit sollen Entwickler weniger häufig den Bedarf verspüren, den Build-Prozesse selber anpassen zu wollen.
  • Wer dennoch den Build-Prozess anpassen muss, profitiert von einer vereinfachter Vorlage für den Standard-Build-Prozess.
  • Und schließlich hat Microsoft die Software InRelease [http://www.incyclesoftware.com/inrelease/] von der Firma InCycle übernommen, mit der sich Softwareveröffentlichungs-Workflows definieren und automatisieren lassen. InRelease soll zukünftig Bestandteil einer TFS-Lizenz werden

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